| Etappenbericht Tag 1 - 3 (Teil I) |
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| Stefan und Yvonne Saworski |
Am Montag war es soweit: mit einigen Schmetterlingen im Magen und gut gelaunt startete Stefan am 11. April in der Nähe von Plochingen, ca. 10 Kilometer außerhalb von Stuttgart, zur ersten Etappe seines 1000 Kilometer Extremlaufs für Kinder in Not. „Die Spannung in den letzten Tagen hat wie ein Adrenalinstoß gewirkt, ich wollte nur noch los,“ erzählt Stefan und beschreibt die ersten beiden Lauftage als „unglaubliche Erfahrung“ und „Feuertaufe mit hohen Flammen“. „Ich habe gewusst, dass auf der Strecke immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann, da kann man planen was man will.“ Kleines Beispiel: als ein kleiner Wanderweg im letzten Drittel der ersten Etappe plötzlich wegen Holzfällarbeiten gesperrt war, mussten sich Stefan und Yvonne Saworski vom Kurpark Wöhrder Wiese Nürnberg, die ihn in der ersten Woche auf dem Mountainbike begleitet, trennen. Bis sie sich wieder gefunden hatten, war Stefan fünf zusätzliche Kilometer gelaufen. Dementsprechend hoch war das Laufpensum, das er gleich am ersten Tag (unfreiwillig) absolviert hatte. 85 statt der durchschnittlich pro Tag geplanten 70 bis 75 Kilometer lagen hinter ihm. „Als ich am Abend endlich bei unserem Wohnmobil angekommen bin, wo meine Katharina, mein Bruder und unsere Freundin Katja schon sehnsüchtig auf mich warteten, da habe ich vor Freude geheult wie ein kleines Kind,“ gibt Stefan ehrlich zu. „Da hat sich die ganze Anspannung der letzten Tage vor dem Start entladen, da kamen alle Gefühle aus mir raus.“ |
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