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Etappenbericht Tag 9 - 11

(Teil I)
 
Stefan und die Bayerwald Oma

Etappe 8/9, Montag/Dienstag, 18./19. April 2005. Also die „Bayerwald Oma“ vom Haus Bayerwald in Landshut, wo die kleine 1000 km Crew von Montag auf Dienstag Station machte, die muss ein Hit sein. „Da druckt sie die Rechnung am Computer aus“, erzählt Yvonne „2“ (Witte), die Katja im Begleitteam am Sonntag abgelöst hatte, „und kann gar nicht verstehen, dass wir total begeistert sind, als sie uns vom Chatten und Mailen und Surfen erzählt.“ Diese Frau in den besten Jahren - Yvonne schätzt die Oma vorsichtig auf „über 60 “ – hat Stefan und seine Leistung erkannt wie eine „Geistesverwandte“. Sie scheint es gewohnt zu sein, sich durch zu beißen, es alleine zu schaffen und nicht nur irgendwie, sondern gut. Deshalb hat sie wohl auch blitzschnell umdisponiert und einem Gast, der an diesem Montag das einzige Zimmer mit Badewanne gebucht hatte, weggenommen. „Der hat’s nötig“, entschied die Bayerwald Oma mit Blick auf Stefan und schloss messerscharf: „Der braucht die Wanne wirklich!“

Das Wetter hatte am Montag umgeschlagen, es war kälter geworden. Yvonne 1 hatte die Grippe erwischt. Stefan anzuhalten, genug zu trinken, seine Kräfte einzuteilen und ihn auf „Kurs zu halten“, all das war an diesem Lauftag alles andere als lustig für sie. Aber natürlich hat sie durchgehalten und Stefan wie immer sehr motiviert.
   

 
 

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