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STEFAN SCHUBART

„Wenn es einen Glauben gibt,
der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube
an die eigene Kraft“
Marie von Ebner-Eschenbach


Stefan Schubart reagiert schnell, blitzschnell. Das hat er als ehemaliger Kickboxer gelernt, das steckt seit Kindesbeinen in ihm drin. Und schnell ist er nicht nur beim Diktat seines Körpers zu Höchstleistung und Präzision. Er fackelt auch nicht lange, wenn Entscheidungen zu treffen sind. Wie zum Beispiel die Sache mit dem 1000 km Extremlauf für Kinder und Jugendliche, die direkt vor unserer Haustür leben und dringend Hilfe brauchen.

Da greift er heute noch als Gast in VIP-gespickter Runde für den Verein „Lobby für Kinder“ zur „Charity-Pfanne“, und entscheidet sich schon am nächsten Tag, selbst aktiv zu werden, alle körperliche und mentale Kraft zu bündeln, um selbst zu helfen. Mit einem 1000 Kilometer Einzel-Marathon im Dienste von Kindern, denen es viel schlechter geht als anderen, die ein Schicksal haben, das er gut kennt: in Familien aufzuwachsen, wo kein Geld da ist für „den richtigen Start ins Leben“, wo die Basis fehlt für (fast) alles.

Und obwohl er weiß, dass er kein Marathonläufer ist, beginnt er einen Trainingsplan aufzustellen und genau darauf zu achten, was Körper und Geist bereit sind zu geben. „Hineinhorchen ins Ich“, nennt er das, und für das Projekt alles richtig kombinieren, was grundsätzlich da ist. Willensstärke zum Beispiel, und hohe Eigenmotivation, körperliche Fitness und Muskelkraft.

Um am 11 April fit zu sein für einen 1000 Kilometer Extremlauf quer durch Süddeutschland, mit dem er aufmerksam machen will auf die Not in unserer Nachbarschaft, auf Kinder ohne Chancen, keinen Steinwurf von uns entfernt.
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